Protest für einen Sozialplan-Tarifvertrag VMR

Wir kommen!

Für einen Sozialplan-Tarifvertrag VMR

29. Januar 2011 11:00 Uhr

Marktplatz Lüdinghausen,

dem Wohnsitz von Klemens Rethmann, (Geschäftsführer der VMR-Muttergesellschaft Rhenus-Veniro)

Mit der Verweigerungshaltung zur Tarifschlichtung will sich Rhenus- Veniro und die Familie Rethmann offensichtlich der Zusage und Verantwortung gegenüber den VMR-Beschäftigten für einen Sozialplan entziehen.

Wir wollen unserer Forderung jetzt Nachdruck verleihen und direkt beim zuständigen Vorstandsmitglied der Rhenus-Gruppe an seinem Wohnsitz in Lüdinghausen für einen Sozialplantarifvertrag demonstrieren.

Abfahrt der Busse

Minden: 8:30 Uhr – VMR-Betriebshof (Werftstraße) Herford: 9:15 Uhr – VMR-Betriebshof (Goebenstraße)

Anmeldungen: ver.di-Geschäftsstelle in Herford (05221-91340)

Wemhöner-Systems wird stillgelegt

Zum Jahresende verschwindet mit Wemhöner-Systems ein weiterer Herforder Traditionsbetrieb und 81 Menschen sehen der Arbeitslosigkeit entgegen. Über folgendes Bild können Sie einen Artikel  (PDF) aus der „Neuen Westfälischen“ zu dem Thema herunterladen:

Artikel aus der NW

Änder das!

Die Kampagne eines Bündnissis aus Grüne Jugend, Jusos, DGB-Jugend, Falken, BUNDjugend, Alevitischer Jugend, Naturfreundejugend und anderen richtet sich gegen die generationenungerechte Politik von Schwarz-Gelb und bringt Zukunftsvisionen der jungen Generation zusammen. Wir wollen uns nicht mit der ungerechten Politik der Bundesregierung zufrieden geben. Wir wollen gemeinsam was verändern!

Wenn auch Du etwas ändern willst, dann kannst Du das bei unserer grünen Jugend tun. Die freuen sich immer wieder über neue Aktive.
Wenn Du schon älter als 27 bist,
mach doch einfach bei uns mit.

Regelsatzerhöhung jetzt! Tag der Opposition am 7. Dezember

Eine Botschaft der Hartz IV-Betroffenen Herford:

Am 3.Dezember hat der Bundestag die Hartz-IV-Reform und damit auch die höhnische Eckregelsatz-Erhöhung von 5 Euro beschlossen. Es folgt danach aber noch die Entscheidung des Bundesrats, in welchem die Delegierten der Opposition (SPD, Bündnis90/Grüne, DIE LINKE) die Mehrheit haben.

Flugblatt zu der Aktion

Als Krach-statt-Kohldampf-Bündnis ist unsere Position klar: Mit einer Erhöhung um lediglich 5 Euro bleibt die Mangelernährung, die Hartz IV bedeutet, bestehen und damit auch der Druck, jede Arbeit nicht nur wegen des behördlichen Zwangs anzunehmen, sondern auch, weil der pure Hartz-IV-Satz schlicht nicht zum Leben reicht. Er bedeutet für Betroffene, die nichts dazu verdienen, nicht nur gesellschaftliche Isolation, sondern auch Mangelernährung. Das macht einen wichtigen Teil des durch Hartz IV verursachten Lohndrucks auf den gesamten Arbeitsmarkt aus.

Wir haben nicht vergessen, dass Hartz IV 2005 durch eine rot-grüne Regierung eingeführt worden ist. Damit aber alle heutigen Oppositionsparteien an unserer Position nicht vorbei gehen, sondern ihren Oppositionsauftrag in unserem Interesse erfüllen werden, werden wir persönlich den Landtagsabgeordneten der SPD, Christian Dahm, besuchen und ihn noch vor der Sitzung des Bundesrats, die voraussichtlich am 17. Dezember stattfinden wird, darauf hinweisen, dass es uns wichtig ist, dass auf keinen Fall ein Eckregelsatz von lediglich 364 Euro beschlossen werden darf.

Der allermindeste Betrag ist der, der eine Erhöhung des Ernährungsanteils um 80 Euro beinhaltet.

Rückblick auf die Bundestagswahl–Aktenzeichen CDU/FDP ungelöst

Vor etwas mehr als einem Jahr war Bundestagswahl.

Anlass genug einmal zurückzuschauen und darüber nachzudenken, wie sich bestimmte Dinge in dieser Zeit entwickelt haben oder ob es überhaupt eine Entwicklung gab.

Eine unserer zentralen Aktionen während des Bundestagswahlkampfes war die „Begrünung“  des Linnenbauerdenkmals in Herford.

Damit wollten wir klarmachen, dass es nur vorangeht, wenn auch die ArbeitnehmerInnen im unteren Einkommensbereich wieder mehr „Moos in die Hand“ bekommen. Aus der Krise geht es nur mit Mindestlohn und ist eine zentrale Aufgabe der Politik, die soziale Spaltung der Gesellschaft zu überwinden.

Leider war das vergangene Jahr in dem Sinne ein vertanes Jahr. Schwarz-gelb treibt die soziale Spaltung weiter voran, indem sie arbeitende Arme gegen arbeitslose Arme ausspielt, der Mindestlohn ist in weite Ferne gerückt und es wird wieder ein Stückchen kälter in diesem Land.

Es gibt also noch viel zu tun.

Steuer gegen Armut. Eine gute Idee!

Die Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2009 ist angeblich vorbei, staatlich gerettete Banken zahlen weiterhin riesigen Boni und Pensionen an ihre Manager und im grossen Casino wird schon wieder fast so kopflos drauflos gezockt wie früher.

Während warnende Stimmen, die schon wieder die nächste Blase in Richtung platzen wachsen sehen ignoriert werden und längst entschieden zu sein scheint, wer die Zeche für den „Spass“ zahlen darf. Oder gibt es eine Alternative hierzu?

Wie wäre es mit einer Steuer, die gefährliche Spekulationen eindämmt und die möglichkeit für soziale Gerechtigkeit zu sorgen schafft?

 

Kinoversion from Kampagne Steuer gegen Armut on Vimeo.

Definitiv eine gute Idee: http://www.steuer-gegen-armut.org/

Wir haben gewonnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Herzlichen Glückwunsch den Kolleginnen und Kollegen der Lippischen Nervenklinik zum bevorstehenden Ende ihres Arbeitskampfes.

Ihr Mut und ihr Durchhaltewillen hat dazu geführt. Sie haben uns gezeigt, dass auch in der heutigen Zeit ArbeitnehmerInnen-Rechte erfolgreich vertreten werden können.

verdi-Mitteilung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor wenigen Minuten hat Herr Spernau  von der Lippischen Nervenklinik Dr. Spernau eine Vereinbarung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen unterschrieben.

Die Aussperrung endet zum 1.12.09., zu diesem Zeitpunkt werden alle Ausgesperrten mit Schutz einer Maßregelungsklausel die Arbeit wieder aufnehmen.

Das ist ein großer Erfolg für die Ausgesperrten und  uns allen. Ich danke allen, insbesondere Volker für seinen  Einsatz und denen die uns geholfen, unterstützt und an uns geglaubt haben.

Es lohnt sich zu kämpfen.Unsere für heute geplante “ St Martin Demo “ sagen wir ab, gebt bitte die Info soweit möglich weiter. Für diejenigen die dennoch anreisen ist für das leibliche Wohl gesorgt. Dort besteht auch die Möglichkeit den “ Siegerinnen “ zu Gratulieren.

Es grüßt aus Herford,

Werner Linnemann

Schwarz-gelb in unseren rotgrünen Wein

Gestern abend war die Hauptspannung mit der ersten Hochrechnung verflogen.
Trotzdem Grund zu verhaltener Freude:
Bündnisgrüne auf dem Wachstumpfad, unser bisher bestes Ergebnis.
Schwarz-gelb zwingt uns außerparlamentarische Mehrheit in der Gesellschaft zu schaffen, um den Atomausstieg zu erhalten, um weiteren Sozialabbau und den Überwachungsstaat zu verhindern.
Wenigstens hat Stefan Schwartze, SPD den Wahlkreis gewonnen und ein Arbeitsplatz als Industriemechaniker ist neu zu besetzen.

Scholz-Vorschlag: Wer zu spät kommt, den bestraft die Wählerin

Anlässlich der Vorstellung eines Diskussionsentwurfes zur Verbesserung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern durch Bundesarbeitsminister

Olaf Scholz erklärt Irmgard Pehle, grüne Bundestagskandidatin und Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik:

Vier Jahre hat die große Koalition kein einziges frauenpolitisches Gesetz auf den Weg gebracht. Wenn Minister Scholz drei Wochen vor der Bundestagswahl mit Vorschlägen zur Lohngleichheit kommt, glaubt ihm das Keine mehr. Er hat es in der laufenden Legislaturperiode versäumt, gesetzliche Maßnahmen zur Entgeltgleichheit voranzubringen. Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben mehrere Anträge in den Bundestag eingebracht, die zur Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt beigetragen hätten. Hoffen wir nur, dass sich die SPD nach der Bundestagswahl noch an die Ambitionen des Ministers erinnert.

Um den vielschichtigen Ursachen bei der Lohndiskriminierung zu begegnen, sind eine Reihe von Maßnahmen nötig: Ein Gleichstellungsgesetz

für die Privatwirtschaft würde sich positiv auf die Entgeltgleichheit wirken. Aber auch die Tarifparteien sind gefordert, endlich tätig zu werden.

Alle Tarifverträge müssen auf diskriminierende Elemente überprüft werden. Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) muss die Beweislastumkehr und ein deutlicher Ausbau der Auskunftsrechte der Diskriminierten gegenüber den Unternehmen aufgenommen werden. Entsprechend den EU-Vorgaben sind die Sanktionen für die Unternehmen nicht nur angemessen, sondern auch abschreckend auszugestalten.