Gewalt an Frauen am Arbeitsplatz hat weltweit zugenommen

Die IG Metall hat zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen auf die negativen Folgen der Globalisierung vor allem für weibliche Beschäftigte hingewiesen. „Vor dem Hintergrund der verschärften internationalen Konkurrenz geraten immer mehr Frauen in prekäre Arbeits­verhältnisse und sind verschiedensten Formen von Gewalt ausgesetzt“, sagte IG Metall-Ortsfrauenvorsitzende Irmgard Pehle, „Frauen werden als die Gewinnerinnen der Globalisierung dargestellt, weil sie – industrielle – Arbeit finden, über die Bedingungen reden wir dann – zu -selten“.Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und macht auch vor Grenzen keinen Halt.

Laut der UNO wird jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig miss­braucht. In diesem Jahr setzt sich TERRE DES FEMMES verstärkt gegen den Mythos Jungfräulichkeit ein. In vielen Familien wird der Zustand des Jungfernhäutchens der Tochter noch immer als „Ehrensache“ angesehen. Werden Zweifel daran laut, kann dies zu einer ernsthaften Bedrohung für das Leben der Mädchen werden. Es darf nicht sein, dass der Wert von Mädchen und Frauen vom Zustand ihres Jungfernhäutchens abhängig gemacht wird und ihnen ihre sexuelle Selbstbestimmung verweigert wird.“  steht auf der Internetseite frauenrechte.de.  

Rede vom 22. Gewerkschaftstag der IG Metall

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Annahme als Material an den Vorstand“ ist wie ein Auftrag an den Vorstand.

Homepage der IG Metall

Doch ich will euren Blick auf einen wenig beleuchteten Bereich der Branche ‚Textile Dienste‘ lenken. Nämlich auf die Großwäschereien, die für gewerbliche und öffentliche Kunden arbeiten – und nicht in der Zuständigkeit von Verdi, sondern in der Zuständigkeit der IG Metall liegen.

Dort gibt es dank des IGM-Tarifvertrages einen Mindestlohn!

Es ist beschämend:

zur Zeit sind es 6,75 € im Osten und 7,80 € im Westen, ab 2012 steigen die Löhne um 25 bzw. 20 Cent.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wo ein schlechter Lohn gezahlt wird, sind trotz gesetzlicher ‚Mindestarbeitsbedingungen‘ die Arbeitsbedingungen miserabel – und meist gesundheitsgefährdend.

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Blumen für Stukenbrock

Aufruf als PDF

Mit der diesjährigen Mahn- und Gedenkveranstaltung am 03.09. erinnert der Arbeitskreis BLUMEN FÜR STUKENBROCK an den Überfall der deutschen Wehrmacht vor 70 Jahren auf die damalige Sowjetunion. Mit diesem verbrecherischen Krieg begann auch der Leidensweg der Kriegsgefangenen des Stalag 326 in Stukenbrock Senne.

70 Jahre nach den Ereignissen verstummen die persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugen in Deutschland wie in beteiligten Ländern – heute vor allem Russland, Weißrussland und die Ukraine. Deshalb ist es um so wichtiger, dass die unvorstellbaren und unmenschlichen Geschehnisse Bestandteil eines kollektiven Gedächtnisses und unterschiedlicher Erinnerungskulturen bleiben.

Anlässlich des Antikriegstages 2011 soll an das Friedensgebot des Grundgesetzes und an die Mahnung NIE WIEDER KRIEG der Überlebenden des 2. Weltkrieges und der Konzentrationslager erinnert werden.

Die Mahn- und Gedenkfeier beginnt am 03.09.2011 um 15 Uhr mit einer Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof für sowjetische Kriegsgefangene in Stukenbrock-Senne. Die Gedenkrede wird Dr. Peter Strutynski vom Kasseler Friedenforum gesprochen.

http://www.blumen-fuer-stukenbrock.de/


Der Papst kommt!

Im September dieses Jahres besucht der Papst Berlin, wo er als erster Kirchenführer im deutschen Bundestag sprechen darf.

Auch wenn der Bundestagspräsident sagt, dass er da in seiner Funktion als Staatsoberhaupt spricht, muss man doch davon ausgehen, dass Herrn Ratzingen diese seltene Ehre nicht wegen der Bedeutung seinen Zwergstaates zukommt.

Zudem muss man erwarten, dass der Papst dieses Forum wieder einmal für die Verbreitung von Thesen benutzen wird, die im Bundestag nicht unwidersprochen hingenommen werden dürfen.

Gegen diesen Besuch hat sich nun ein Bündnis formiert, deren Resolution man hier unterzeichnen kann.

Die Resolution:

Breites Bündnis protestiert gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes

Im September 2011 besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Dabei spricht er auch vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Dagegen protestieren wir. Der Papst steht für eine menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik. Sie grenzt Menschen aus und diskriminiert. Weiterlesen

Bewerbung für den Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte im Bundesfrauenrat weiterhin an dem Netz grüner Frauen aus Land, Bund, Europa, aus Vorständen und Gremien mitwirken und grüne Frauenpolitik weiterentwickeln und die Weichen stellen.

An den Impulsen für eine geschlechtergerechte Zukunft, die von dort ausgegangen sind haben wir NRW-Delegierten und die LAG Frauenpolitik NRW einen beachtlichen Anteil. Seit 2009 arbeite ich auch als Sprecherin der BAG Frauenpolitik daran, dass aus Ideen konkrete Ziele werden. Über deren Umsetzung möchte ich politisch mitentscheiden.

Im Jahr des 100. Internationalen Frauentages steht die Frauen- und Geschlechterfrage im Rampenlicht, auch in unserer Partei.

Gleichstellungsdefizite bestehen, denn obwohl Frauen die besseren Schulabschlüsse machen, gut qualifiziert sind und zum Studienbeginn etwa mit der Hälfte vertreten sind, sind sie viel seltener auf existenzsichernden Arbeitsplätzen oder in Führungspositionen.

Die GRÜNEN werden mehrheitlich von Frauen gewählt, weil wir ein klares frauenpolitisches Profil, Frauen (nicht nur) an der Spitze haben und weil Frauen uns zutrauen die Gesellschaft in der Geschlechterfrage voran zu treiben. Weiterlesen

Am Ostermontag nach Grohnde!

Am Ostermontag, den 25.4.2011 finden an 12 Standorten in ganz Deutschland Grossdemonstrationen im Gedenken an 25 Jahre Tschernobyl statt.

Die Grünen im Kreis Herford werden an diesem Tag, ebenso wie LINKE, Sozialdemokraten und Gewerkschaften, nach Grohnde aufbrechen, um am alten kommunalen Atomkraftwerk der Region gegen die weitere Nutzung der Atomkraft zu demonstrieren.

Wer sich uns anschliessen und sich einen Platz in einem der Busse ergattern möchte, schickt bitte eine Email an kontakt(at)gruene-kreis-herford.de

 

Nächste Herforder Mahnwache auf dem Alten Markt

Die nächste Mahnwache in Herford am 28.03.2011 um 18 Uhr findet auf dem Alten Markt im Zentrum der Innenstadt statt. Es sprechen Dr. Irina Gruschewaja (Berlin) und Dr. Martin Sonnabend (Rödinghausen).

Nachdem wir bei den letzten beiden Mahnwachen immer einen TeilnehmerInnenzuwachs erleben durften, hoffen wir darauf, dass wir bei der nächsten wieder einige zusätzliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter begrüssen können.

Es geht weiter!

ArbeitnehmerInnen-Empfang Internationaler Frauentag

8. März 2011 18.30 Uhr im Universum Bünde | Hauptstraße 9

Gewerkschaftsfrauen fordern: “Heute für morgen Zeichen setzen!“

Einladung als PDF

Mit neuen Formen (netzwerken) halten wir alte Traditionen (Demonstrationen) lebendig für und an einen Tag für die Rechte der Frau, der Utopie einer menschenwürdigen Gesellschaft ohne Krieg, in der Frauen selbstbestimmt leben können – für Getränke und Überraschungen ist gesorgt

Für gute Arbeit, ein gutes Leben und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit!

Stephie Karger – ver.di Bezirk Herford-Minden-Lippe

Irmgard Pehle – DGB Herford / IGM-Frauen Herford

ab 20.00 Uhr geht es im Universum weiter mit

„Trude träumt von Afrika“

GewerkschafterInnen reservieren ihre Karten unter ipehle.herford(at)dgb.eu – 0151 16 66 99 14 Achtung! Begrenzte Anzahl

Die Teilnahme an dem Empfang ist kostenlos. Alle Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen.

Gewerkschaftsgrün in OWL

Hallo gewerkschaftsnahe Grüne, hallo grünennahe GewerkschafterInnen!

Im Januar haben wir die ersten Informationen zur Arbeitsgemeinschaft „GewerkschaftsGrün OWL“ verschickt. Die daraufhin eingegangen Rückmeldungen lassen ein starkes Interesse an dieser AG vermuten.

Daher haben wir jetzt für ein erstes Treffen einen Termin:

22. Februar 2011 um 19.30 im Bielefelder Grünen-Büro, Kavalleriestr. 26

Möglicherweise ist für die eine oder den anderen 19.30 zu früh? Dann kommt doch um 20 Uhr dazu!

Unter dem Link http://doodle.com/dh539dqte4zv84kr könnt Ihr die Uhrzeit angeben, zu der Ihr erscheinen werdet. So wissen wir, ob und wenn ja, auf wen mit wichtigen Inhalten gewartet werden muss.

Der Link dient auch zur Anmeldung.

Die nächsten Termine können wir sicher gemeinschaftlich vereinbaren, ich bitte für dieses Mal um Euer Verständnis für diese Vorgehensweise.

Für dieses erste Treffen wird es keine Tagesordnung geben. Ich schlage trotzdem vor, nach einem ersten Kennenlernen folgende Themen zu besprechen:

  • Organisation der AG
  • Themen für GewerkschaftsGrün-OWL
  • Möglichkeiten der Vernetzung innerhalb der Partei, zu den Gewerkschaften, zu den Sozialverbänden
  • Auftritt nach außen

Faxen für die Frauenquote

Im Streit um eine mögliche Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft hat die Kanzlerin ein Machtwort gesprochen und eine gesetzliche Regelung ausgeschlossen.

Frau Merkel setzt, wie die zuständige Ministerin, weiterhin auf Selbstverpflichtungen, die sich aber schon als vollkommen nutzlos erwiesen haben.

Jüngste Äusserungen von Herrn Ackermann vermitteln einen Eidruck davon, wie die Männer in den Chefetagen auf  mögliche Bewerberinnen reagieren.

Wenn Bankenchefs allen Ernstes sagen, dass es doch toll wäre, wenn die Vorstände der Unternehmen durch einen höheren Frauenanteil hübscher und bunter würden, zeugt das nicht gerade davon, dass hier Frauen als etwas anderes als schmückendes Beiwerk wahrgenommen werden.

Dieses überkommende Denken mächtiger, alter Männer ist der Grund für eine andauernde Benachteiligung von Frauen und die Sinnlosigkeit unverbindlicher Selbstverpflichtungen.

Wir brauchen jetzt eine gesetzliche Regelung!

Wenn auch du für eine Frauenquote protestieren möchtest, klick auf unser Banner und registriere dich bei meineKampagne.

Dort kannst du über einen externen Anbieter ein Fax mit einer Protestnote an das Bundeskanzleramt schicken. Du benötigst kein eigenes Faxgerät und es fallen für dich keine Kosten an. Alternativ ist auch der Versandt einer Email möglich.

Die Beteiligung von Männern ist übrigens ausdrücklich gewünscht.