Faxen für die Frauenquote

Im Streit um eine mögliche Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft hat die Kanzlerin ein Machtwort gesprochen und eine gesetzliche Regelung ausgeschlossen.

Frau Merkel setzt, wie die zuständige Ministerin, weiterhin auf Selbstverpflichtungen, die sich aber schon als vollkommen nutzlos erwiesen haben.

Jüngste Äusserungen von Herrn Ackermann vermitteln einen Eidruck davon, wie die Männer in den Chefetagen auf  mögliche Bewerberinnen reagieren.

Wenn Bankenchefs allen Ernstes sagen, dass es doch toll wäre, wenn die Vorstände der Unternehmen durch einen höheren Frauenanteil hübscher und bunter würden, zeugt das nicht gerade davon, dass hier Frauen als etwas anderes als schmückendes Beiwerk wahrgenommen werden.

Dieses überkommende Denken mächtiger, alter Männer ist der Grund für eine andauernde Benachteiligung von Frauen und die Sinnlosigkeit unverbindlicher Selbstverpflichtungen.

Wir brauchen jetzt eine gesetzliche Regelung!

Wenn auch du für eine Frauenquote protestieren möchtest, klick auf unser Banner und registriere dich bei meineKampagne.

Dort kannst du über einen externen Anbieter ein Fax mit einer Protestnote an das Bundeskanzleramt schicken. Du benötigst kein eigenes Faxgerät und es fallen für dich keine Kosten an. Alternativ ist auch der Versandt einer Email möglich.

Die Beteiligung von Männern ist übrigens ausdrücklich gewünscht.