FLA FLA bleibt – Demonstration am 26.5.2012

Der Flyer

Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung, soll dem selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum FLA-FLA in Herford im Rahmen des städtischen Sozialabbaus ab 2013 die Förderung gestrichen werden. Darüber wird der Stadtrat Mitte des Jahres entscheiden. Die Streichung der finanziellen Mittel könnte nach mittlerweile über 40 Jahren erfolgreicher Jugend- und Kulturarbeit das Aus für das Jugendzentrum FLA-FLA bedeuten. Das JZ FLA-FLA ist eines der letzten selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren in OWL, das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst organisiert wird. Durch die auf dem Konsensprinzip aufbauende Selbstverwaltung wird ein Freiraum für ein selbstbestimmtes Freizeit- und Kulturangebot geschaffen, der seit mittlerweile drei Generationen von jungen Menschen aus der Region genutzt wird. Damit dieser Freiraum auch weiterhin zur Verfügung steht, müssen wir jetzt handeln. Deshalb lasst uns am 26.5 gemeinsam, entschlossen und vielfältig gegen den städtischen Sozialabbau und für den Erhalt des JZ FLA-FLA demonstrieren.

*Selbstverwaltete und selbstbestimmte Freiräume ausweiten und erhalten- überall!

*Solidarität mit den vom Sozialabbau betroffenen Menschen in Herford und weltweit!

Gewerkschaftsgrün in OWL

Hallo gewerkschaftsnahe Grüne, hallo grünennahe GewerkschafterInnen!

Im Januar haben wir die ersten Informationen zur Arbeitsgemeinschaft „GewerkschaftsGrün OWL“ verschickt. Die daraufhin eingegangen Rückmeldungen lassen ein starkes Interesse an dieser AG vermuten.

Daher haben wir jetzt für ein erstes Treffen einen Termin:

22. Februar 2011 um 19.30 im Bielefelder Grünen-Büro, Kavalleriestr. 26

Möglicherweise ist für die eine oder den anderen 19.30 zu früh? Dann kommt doch um 20 Uhr dazu!

Unter dem Link http://doodle.com/dh539dqte4zv84kr könnt Ihr die Uhrzeit angeben, zu der Ihr erscheinen werdet. So wissen wir, ob und wenn ja, auf wen mit wichtigen Inhalten gewartet werden muss.

Der Link dient auch zur Anmeldung.

Die nächsten Termine können wir sicher gemeinschaftlich vereinbaren, ich bitte für dieses Mal um Euer Verständnis für diese Vorgehensweise.

Für dieses erste Treffen wird es keine Tagesordnung geben. Ich schlage trotzdem vor, nach einem ersten Kennenlernen folgende Themen zu besprechen:

  • Organisation der AG
  • Themen für GewerkschaftsGrün-OWL
  • Möglichkeiten der Vernetzung innerhalb der Partei, zu den Gewerkschaften, zu den Sozialverbänden
  • Auftritt nach außen

Protest für einen Sozialplan-Tarifvertrag VMR

Wir kommen!

Für einen Sozialplan-Tarifvertrag VMR

29. Januar 2011 11:00 Uhr

Marktplatz Lüdinghausen,

dem Wohnsitz von Klemens Rethmann, (Geschäftsführer der VMR-Muttergesellschaft Rhenus-Veniro)

Mit der Verweigerungshaltung zur Tarifschlichtung will sich Rhenus- Veniro und die Familie Rethmann offensichtlich der Zusage und Verantwortung gegenüber den VMR-Beschäftigten für einen Sozialplan entziehen.

Wir wollen unserer Forderung jetzt Nachdruck verleihen und direkt beim zuständigen Vorstandsmitglied der Rhenus-Gruppe an seinem Wohnsitz in Lüdinghausen für einen Sozialplantarifvertrag demonstrieren.

Abfahrt der Busse

Minden: 8:30 Uhr – VMR-Betriebshof (Werftstraße) Herford: 9:15 Uhr – VMR-Betriebshof (Goebenstraße)

Anmeldungen: ver.di-Geschäftsstelle in Herford (05221-91340)

Regelsatzerhöhung jetzt! Tag der Opposition am 7. Dezember

Eine Botschaft der Hartz IV-Betroffenen Herford:

Am 3.Dezember hat der Bundestag die Hartz-IV-Reform und damit auch die höhnische Eckregelsatz-Erhöhung von 5 Euro beschlossen. Es folgt danach aber noch die Entscheidung des Bundesrats, in welchem die Delegierten der Opposition (SPD, Bündnis90/Grüne, DIE LINKE) die Mehrheit haben.

Flugblatt zu der Aktion

Als Krach-statt-Kohldampf-Bündnis ist unsere Position klar: Mit einer Erhöhung um lediglich 5 Euro bleibt die Mangelernährung, die Hartz IV bedeutet, bestehen und damit auch der Druck, jede Arbeit nicht nur wegen des behördlichen Zwangs anzunehmen, sondern auch, weil der pure Hartz-IV-Satz schlicht nicht zum Leben reicht. Er bedeutet für Betroffene, die nichts dazu verdienen, nicht nur gesellschaftliche Isolation, sondern auch Mangelernährung. Das macht einen wichtigen Teil des durch Hartz IV verursachten Lohndrucks auf den gesamten Arbeitsmarkt aus.

Wir haben nicht vergessen, dass Hartz IV 2005 durch eine rot-grüne Regierung eingeführt worden ist. Damit aber alle heutigen Oppositionsparteien an unserer Position nicht vorbei gehen, sondern ihren Oppositionsauftrag in unserem Interesse erfüllen werden, werden wir persönlich den Landtagsabgeordneten der SPD, Christian Dahm, besuchen und ihn noch vor der Sitzung des Bundesrats, die voraussichtlich am 17. Dezember stattfinden wird, darauf hinweisen, dass es uns wichtig ist, dass auf keinen Fall ein Eckregelsatz von lediglich 364 Euro beschlossen werden darf.

Der allermindeste Betrag ist der, der eine Erhöhung des Ernährungsanteils um 80 Euro beinhaltet.

Rückblick auf die Bundestagswahl–Aktenzeichen CDU/FDP ungelöst

Vor etwas mehr als einem Jahr war Bundestagswahl.

Anlass genug einmal zurückzuschauen und darüber nachzudenken, wie sich bestimmte Dinge in dieser Zeit entwickelt haben oder ob es überhaupt eine Entwicklung gab.

Eine unserer zentralen Aktionen während des Bundestagswahlkampfes war die „Begrünung“  des Linnenbauerdenkmals in Herford.

Damit wollten wir klarmachen, dass es nur vorangeht, wenn auch die ArbeitnehmerInnen im unteren Einkommensbereich wieder mehr „Moos in die Hand“ bekommen. Aus der Krise geht es nur mit Mindestlohn und ist eine zentrale Aufgabe der Politik, die soziale Spaltung der Gesellschaft zu überwinden.

Leider war das vergangene Jahr in dem Sinne ein vertanes Jahr. Schwarz-gelb treibt die soziale Spaltung weiter voran, indem sie arbeitende Arme gegen arbeitslose Arme ausspielt, der Mindestlohn ist in weite Ferne gerückt und es wird wieder ein Stückchen kälter in diesem Land.

Es gibt also noch viel zu tun.