Archiv der Kategorie Frauenpolitik
Die IG Metall hat zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen auf die negativen Folgen der Globalisierung vor allem für weibliche Beschäftigte hingewiesen. “Vor dem Hintergrund der verschärften internationalen Konkurrenz geraten immer mehr Frauen in prekäre Arbeitsverhältnisse und sind verschiedensten Formen von Gewalt ausgesetzt”, sagte IG Metall-Ortsfrauenvorsitzende Irmgard Pehle, “Frauen werden als die Gewinnerinnen der Globalisierung dargestellt, weil sie – industrielle – Arbeit finden, über die Bedingungen reden wir dann – zu -selten”.Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und macht auch vor Grenzen keinen Halt.
Laut der UNO wird jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht. In diesem Jahr setzt sich TERRE DES FEMMES verstärkt gegen den Mythos Jungfräulichkeit ein. In vielen Familien wird der Zustand des Jungfernhäutchens der Tochter noch immer als „Ehrensache“ angesehen. Werden Zweifel daran laut, kann dies zu einer ernsthaften Bedrohung für das Leben der Mädchen werden. Es darf nicht sein, dass der Wert von Mädchen und Frauen vom Zustand ihres Jungfernhäutchens abhängig gemacht wird und ihnen ihre sexuelle Selbstbestimmung verweigert wird.” steht auf der Internetseite frauenrechte.de.
Liebe Freundinnen und Freunde,
ich möchte im Bundesfrauenrat weiterhin an dem Netz grüner Frauen aus Land, Bund, Europa, aus Vorständen und Gremien mitwirken und grüne Frauenpolitik weiterentwickeln und die Weichen stellen.
An den Impulsen für eine geschlechtergerechte Zukunft, die von dort ausgegangen sind haben wir NRW-Delegierten und die LAG Frauenpolitik NRW einen beachtlichen Anteil. Seit 2009 arbeite ich auch als Sprecherin der BAG Frauenpolitik daran, dass aus Ideen konkrete Ziele werden. Über deren Umsetzung möchte ich politisch mitentscheiden.
Im Jahr des 100. Internationalen Frauentages steht die Frauen- und Geschlechterfrage im Rampenlicht, auch in unserer Partei.
Gleichstellungsdefizite bestehen, denn obwohl Frauen die besseren Schulabschlüsse machen, gut qualifiziert sind und zum Studienbeginn etwa mit der Hälfte vertreten sind, sind sie viel seltener auf existenzsichernden Arbeitsplätzen oder in Führungspositionen.
Die GRÜNEN werden mehrheitlich von Frauen gewählt, weil wir ein klares frauenpolitisches Profil, Frauen (nicht nur) an der Spitze haben und weil Frauen uns zutrauen die Gesellschaft in der Geschlechterfrage voran zu treiben. Den Rest des Eintrags lesen. »
8. März 2011 18.30 Uhr im Universum Bünde | Hauptstraße 9
Gewerkschaftsfrauen fordern: “Heute für morgen Zeichen setzen!“
Mit neuen Formen (netzwerken) halten wir alte Traditionen (Demonstrationen) lebendig für und an einen Tag für die Rechte der Frau, der Utopie einer menschenwürdigen Gesellschaft ohne Krieg, in der Frauen selbstbestimmt leben können – für Getränke und Überraschungen ist gesorgt
Für gute Arbeit, ein gutes Leben und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit!
Stephie Karger – ver.di Bezirk Herford-Minden-Lippe
Irmgard Pehle – DGB Herford / IGM-Frauen Herford
ab 20.00 Uhr geht es im Universum weiter mit
„Trude träumt von Afrika“
GewerkschafterInnen reservieren ihre Karten unter ipehle.herford(at)dgb.eu – 0151 16 66 99 14 Achtung! Begrenzte Anzahl
Die Teilnahme an dem Empfang ist kostenlos. Alle Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen.
Im Streit um eine mögliche Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft hat die Kanzlerin ein Machtwort gesprochen und eine gesetzliche Regelung ausgeschlossen.
Frau Merkel setzt, wie die zuständige Ministerin, weiterhin auf Selbstverpflichtungen, die sich aber schon als vollkommen nutzlos erwiesen haben.
Jüngste Äusserungen von Herrn Ackermann vermitteln einen Eidruck davon, wie die Männer in den Chefetagen auf mögliche Bewerberinnen reagieren.
Wenn Bankenchefs allen Ernstes sagen, dass es doch toll wäre, wenn die Vorstände der Unternehmen durch einen höheren Frauenanteil hübscher und bunter würden, zeugt das nicht gerade davon, dass hier Frauen als etwas anderes als schmückendes Beiwerk wahrgenommen werden.
Dieses überkommende Denken mächtiger, alter Männer ist der Grund für eine andauernde Benachteiligung von Frauen und die Sinnlosigkeit unverbindlicher Selbstverpflichtungen.
Wir brauchen jetzt eine gesetzliche Regelung!
Wenn auch du für eine Frauenquote protestieren möchtest, klick auf unser Banner und registriere dich bei meineKampagne.
Dort kannst du über einen externen Anbieter ein Fax mit einer Protestnote an das Bundeskanzleramt schicken. Du benötigst kein eigenes Faxgerät und es fallen für dich keine Kosten an. Alternativ ist auch der Versandt einer Email möglich.
Die Beteiligung von Männern ist übrigens ausdrücklich gewünscht.










