„Wer die Besten will, kann auf Frauen nicht verzichten“

„Wer die Besten will, kann auf Frauen nicht verzichten“

So lautete das Motto der diesjährigen IG Metall-Bundesfrauenkonferenz in Willingen. „Die IG Metall wird immer weiblicher, immer mehr Frauen treten ein“, so Christiane Benner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, in ihrem Geschäftsbericht und unterstrich damit die wachsende Bedeutung von Frauen in der IG Metall.

Mehr als 400 Kolleginnen nahmen an der Frauenkonferenz teil, auf der die Ziele der Metallerinnen für die nächsten vier Jahre festgelegt wurden. Als Delegierte der Verwaltungsstelle Herford waren Irmgard Pehle, Vorsitzende des örtlichen Frauenausschusses, sowie Marie Therese Scheulen, ehrenamtliches IGM-Vorstandsmitglied und Betriebsratsvorsitzende von BRAX Leineweber vor Ort.

Themen der diesjährigen Bundesfrauenkonferenz waren u.a. die Gleichstellung von Männern und Frauen sowie die internationale gewerkschaftliche Zusammenarbeit in der Textilindustrie.

Zur internationalen Gewerkschaftsarbeit sagte Zera Khan, Generalsekretärin der pakistanischen Vereinigung „Home Based Women“ von der „National Trade Union Federation“ (NTUF), Pakistan, „Wir stehen erst am Anfang“ und beschrieb sehr eindrücklich die Organisationsprobleme für die Gewerkschafterinnen in ihrer Heimat und warb damit gleichzeitig für mehr Solidarität mit den Textilarbeiterinnen. Weitere Informationen dazu gab es an einem Stand von „Medico International“ und einem Stand der Kampagne „Saubere Kleidung“, der ehrenamtlich von Metallerinnen betreut wurde.

In Workshops zu den Themen „Entgeltgerechtigkeit, Industrie 4.0, Gesundheit, lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle, Balance von Arbeit und Leben, Frauenquote, flexible Arbeitszeit sowie erfolgreicher OFA-Arbeit“ wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue Methoden erprobt.

Die Erkenntnisse zur Arbeit vor Ort aus der OFA-Arbeitsgruppe werden im Herforder Frauen-Arbeitskreis aufgegriffen und diskutiert.

Ein Highlight war der erfrischende Vortrag von Gesine Schwan zum Thema der Gleichstellung von Partnerschaftlichkeit, in dem deutlich wurde, dass sie noch viel an gesellschaftlicher Änderung erreichen möchte.

Detlef Wetzel, 1. Vorsitzender der IG Metall, sprach am letzten Konferenztag und diskutierte anschließend mit den Teilnehmerinnen, die ihm einiges an Erwartungen mit auf dem Weg gaben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This blog is kept spam free by WP-SpamFree.