Die IG Metall hat zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen auf die negativen Folgen der Globalisierung vor allem für weibliche Beschäftigte hingewiesen. “Vor dem Hintergrund der verschärften internationalen Konkurrenz geraten immer mehr Frauen in prekäre Arbeitsverhältnisse und sind verschiedensten Formen von Gewalt ausgesetzt”, sagte IG Metall-Ortsfrauenvorsitzende Irmgard Pehle, “Frauen werden als die Gewinnerinnen der Globalisierung dargestellt, weil sie – industrielle – Arbeit finden, über die Bedingungen reden wir dann – zu -selten”.Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und macht auch vor Grenzen keinen Halt.
Laut der UNO wird jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht. In diesem Jahr setzt sich TERRE DES FEMMES verstärkt gegen den Mythos Jungfräulichkeit ein. In vielen Familien wird der Zustand des Jungfernhäutchens der Tochter noch immer als „Ehrensache“ angesehen. Werden Zweifel daran laut, kann dies zu einer ernsthaften Bedrohung für das Leben der Mädchen werden. Es darf nicht sein, dass der Wert von Mädchen und Frauen vom Zustand ihres Jungfernhäutchens abhängig gemacht wird und ihnen ihre sexuelle Selbstbestimmung verweigert wird.” steht auf der Internetseite frauenrechte.de.
Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz, Verbot von Toilettengängen, unzählige unbezahlte Überstunden und ein minimaler Lohn, der nicht für ein menschenwürdiges Leben reicht, seien in vielen Ländern an der Tagesordnung. Zudem würden Frauen häufig brutal unter Druck gesetzt, wenn sie sich für ihr Recht, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, einsetzten, erklärte die Metallerin, “den Frauen drohe nicht nur die Entlassung, sie müssten teilweise sogar um ihr Leben fürchten. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter”.






